Montag, 23. November 2015

Strand-Hopping und alle Wetter

Ganze sechs Tage haben wir in AREÃO gestanden, und so schön es ist, jetzt zieht es uns weiter.

Das Wetter ist umgeschlagen und sehr windig geworden, bereits vor unserer Weiterfahrt werden wir nachts recht unsanft geschaukelt. 

Eigentlich per Zufall stoßen wir in COSTA DE LAVOS auf einen Parkplatz am Ortsrand, auf dem sich bereits einige Camperkollegen versammelt haben. Im Windschatten des kleinen Ortes bleiben wir. Nachts fängt es an zu regnen ... Und irgendwo läuft offenbar ein Kanal über, denn morgens mieft es übel nach Puddel - also fahren wir weiter. Es regnet ... nein, es regnet nicht - es gießt immer noch wie aus Eimern.

Als Ziel steht BATALAH auf dem Programm, doch so weit kommen wir nicht, nach nur wenigen Kilometern lädt der kleine Ort PEDROGÃO ein, zu bleiben. Wir stehen etwas erhöht auf Felsen über dem Atlantik, einzig die Wassermassen von oben trüben den Blick - sei's drum, wir igeln uns ein.

Anderntags stehen 1000 Sonnen am Himmel, nicht ein einziges Wölkchen mehr zu sehen! Richtig! Fahrradwetter, denn unsere Radwege-App zeigt entlang der Küste eine Strecke.

Wir radeln los. Die Strecke führt wie am Lineal gezogen schnurgeradeaus durch Pinienwälder, lediglich ein paar lang gezogene Bodenwellen bieten etwas Abwechslung. Zugegeben, das ist nicht wirklich spektakulär, aber wir halten durch - der Leuchtturm von SÃO PEDRO DE MOEL ist unser Ziel. Nach gut eineinhalb Stunden sind wir da.


Auf dem Rückweg stärken wir uns noch mit einem Kaffee in Traumlage ...


... wären dabei beinahe, aber nur beinahe auf den 2. Hund gekommen (Mama & Papa haben Ponnygröße!) ...



... und sind schließlich nach guten 45 Kilometern wieder Zuhause. Das war gut!


Mit dem Wohnmobil fahren wir nachmittags noch einmal zum Leuchtturm. Wieder stehen wir etwas erhaben über dem Meer und bleiben dort die Nacht. BATALAH muss noch etwas warten ...


Folglich sind wir die letzten Tage nicht wirklich weit gekommen, aber irgendwie ist hier jede Ecke schöner als die andere. Und uns beschleicht langsam und unaufhörlich das Gefühl der Erkenntnis, dass unser heiß geliebtes Sizilien mit Portugal eine tatsächlich ernstzunehmende Konkurrenz bekommt ...


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