Dienstag, 3. November 2015

Tagwerk

Unser Gas geht zur Neige. Also machen wir uns AVILÉS auf die Suche. Wir wissen aus Recherchen, dass die Tankstellen REPSOL Gasflaschen verkaufen, und mit viel Glück - weil sie es eigentlich nicht dürfen - deutsche Flaschen füllen. Mit einem ganzen Sortiment von Adaptern sind wir ausgerüstet.

Doch ganz so einfach soll es nicht werden. Zunächst wir müssen mit unseren zwei Brocken Spanisch erklären, was wir eigentlich wollen. 

Deutsche Flaschen füllen - da will man erst nicht ran. Für die spanischen Flaschen fehlt uns der richtige Flaschenanschluss. Man schickt uns in einen Baumarkt. Wir finden dort zwar Anschlüsse, müssten allerdings "basteln", das Standardmaterial lässt sich nicht mit unserem Bordsystem verbinden.

Zurück zur Tankstelle, dort ist man (nicht zuletzt sprachlich) einigermaßen überfordert. Nein, das Zeug aus dem Bauhaus passe in der Tat nicht. Und eine spanische Flasche könnten wir sowieso ohne feste Residenz - sprich Wohnsitz in Spanien - nicht käuflich erwerben. 

Naja, dann also doch die deutschen Flaschen füllen. Langes Kramen in tiefen Schubladen, um unsere Adapter dann doch noch mit spanischen Adaptern zu verlängern, damit die Tankpistole passt, aber schließlich klappt es. 

Dankbar, dass man sich so freundlich alle Mühe gibt uns zu helfen, geben wir dem netten Tankwart € 2.- Trinkgeld. Vielleicht ist dass der Grund, dass er uns mit einer leeren spanischen Flasche nachgelaufen kommt. 

"Super! Toll! Du Freund!", freuen wir uns. Der nette Mann gibt uns auch noch eine Wegbeschreibung mit, wo wir jetzt doch  noch den richtigen Flaschenanschluss dazu kaufen können.

Also fahren wir wieder los, finden ohne Probleme das fragliche Geschäft, bekommen ebenso ohne Probleme das richtige Teil und ... richtig: Wir fahren zurück zu "unserer" Tankstelle. 

Die freuen sich schon, uns wiederzusehen. Rasch tauschen wir die leere spanische Flasche gegen eine volle und ... terminando! (fertig!)

Der Tag allerdings auch ... mehr oder weniger.






Montag, 2. November 2015

Playa de Xago

Drei Tage lang genießen wir in Caráceno in kurzen Hosen und Badelatschen herrlichstes Wetter! Mehrmals täglich beobachten wir die Elefantenherde (16 - 18 Tiere), die in unmittelbarer Nähe zu unserem OCEVI lebt. Schon morgens hören wir ihr "töröööööö". Stundenlang können wir ihnen zusehen - mal aus der Ferne, dann wieder ganz aus der Nähe - beim grasen, spielen, schwimmen, sulen und wandern. Gäbe es den guten alten Celuloidfilm noch, ich hätte ein paar Rollen davon verschossen.

Am vierten Tag schlägt das Wetter um, es wird regnerisch, folglich wir machen uns wieder auf den Weg. Gute 200 Kilometer geht es heute nach Westen. Als Route wählen wir die gut ausgebaute, autobahnähnliche Schnellstrasse, die zwischen der schroffen und felsigen Küste zur rechten und den bis zu 2.600 m hohen Gebirgszügen LOS PICOS DE EUROPE zur linken verläuft. Stellplätze am Meer sind hier nicht oder nur schwierig zu finden. 

Wir kommen schließlich an das CABO DE PEÑAS, hier könnten wir stehen bleiben, aber heftige Windböen rütteln uns durch. 

Wenig später erreichen wir die Stadt AVILÉS. Sie lässt sich mit nur einem Wort beschreiben: häßlich! Ihr Bild ist geprägt von Großindustrie - allem voran Stahl- und Aluminiumerzeuger, deren qualmende Schlote und Schornsteine überall stehen, die wiederum die Stadt in übelriechenden Mief hüllen. Nein, hier bleiben wir nicht.

Dank dem Tipp mit unserer neuen WoMo Bekanntschaft Karin & Uli wollen wir zum "Playa de Xago", der soll hier nicht weit weg sein. Es dauert etwas, bis wir ihn finden, aber dann stehen wir wirklich toll.

... dachten wir. Denn des nachts ist es windstill, und die Industrieabgase wabern bis hier hin. Es stinkt gar fürchterlich, wirklich lecker ist das nicht. Schade drum, so schön er ist, diesen Platz können wir also nur bei nördlichen und östlichen Winden empfehlen.




Freitag, 30. Oktober 2015

Safari !

Ich gehe der Sache mit dem Elefanten auf den Grund und lerne: CABÁRCENO liegt an einem Naturschutzgebiet, welcher sich als Zoo entpuppt und vornehmlich Tiere aus Afrika beheimatet. Das Gehege, an welchem ich dem Elefanten begegnet bin ist riesig, das Gelände 66 Hektar groß, der gesamte Park 750 Hektar. 

Man kann den Park mit dem eigenen Fahrzeug durchfahren. Das tun wir nicht, wir nehmen die Fahrräder und erleben einen herrlichen Tag! Das Wetter spielt mit, die Landschaft ist einzigartig. Die Strecke ist mit Fahrrad allerdings anspruchsvoll, es geht viel bergauf und -ab, manche Steigungen mit 27 %, aber sie ist machbar. Wir sind sicher, mit dem Rad sehr viel mehr zu sehen und ein "nähres" Erlebnis zu haben, als in einem Pkw.

Auch wenn ein Zoo immer ein Zoo bleibt, so ist dieser doch einer der schönen, denn die Tiere haben wirklich große Lebensräume, und nur selten stört ein Gitter - die natürlich trotz allem da sind - das Bild. Nach guten vier Stunden und geradelten 21 Kilometern sind wir zurück und haben dank einem 400er Teleobjektiv tolle Fotos im Kasten!

Wir haben viel gesehen, hier die schönsten Fotos von

los elefantes:





los guepardos:



los leóns:



los avestruces:



los rinocerontes blancos:



los tigres de bengala:



los osos:



los dromedarios:



y un Willos Lehrbachos:

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Carárceno

Wir finden per Zufall CABÁRCENO, ein Dorf, das aus einer kleinen Kirche und vielleicht 10 Häusern besteht. Auf dem zentralen Dorfplatz wissen wir zunächst nicht weiter, ein kleines Mädchen aber winkt und ruft "aquí" (hier!) und bedeutet uns, in ein winziges Sträßchen abzubiegen. Dahinter öffnet sich ein toller Parkplatz direkt an einem See, das sieht super aus - wir bleiben.



Ich vertrete mir in unmittelbarer Nähe unseres Stellplatzes die Beine und stehe plötzlich vor einem Elefanten! Nein, er ist nicht rosa, sondern leibhaftig! 

Wir sind neugierig geworden. Ganz klar, anderntags gehen wir auf Safari!



Boxenstopp

Eigentlich schon seit unserer Abfahrt in der Heimat vor guten vier Wochen, vernehmen wir immer mal wieder ein quietschendes und pfeifendes Geräusch am linken Vorderrad. Mal ist's da, mal nicht. Klingt weniger nach Radlager, mehr nach der Bremse. Nun gut, es gilt, das zu beobachten.

Das tun wir. Und das Quietschen kommt immer öfter und wird immer lauter. Nicht nur, dass es uns immer mehr nervt, jetzt wollen wir langsam wissen, was es ist. 

In BILBAO finden wir eine Iveco-Werkstatt. Dort nimmt man sich sofort unserem Problem an. Bei der Probefahrt mit dem Mechaniker schweigt das blöde Ding natürlich - der klassische Vorführeffekt! 

Trotzdem nimmt er das Rad auseinander und es ist wie vermutet: ein Radbremszylinder ist fest. Etwa eine halbe Stunde lang klopft und hämmert es, dann sind wir wieder flott. Super!

Unsere Kommunikation war übrigens ein lustiger Mix aus Italienisch und Spanisch, das meiste jedoch mit Händen und Füßen. Egal, es hat geklappt.

Sehr viel ruhiger und entspannter setzen wir unsere Reise fort ... 

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Lekeitio

Nachdem wir in SAN SEBASTIÁN aufbrechen, kommen wir weiterhin durch sehr bergiges Gelände. Wir können uns nicht entscheiden, ob es hier eher wie Tessin in der Schweiz oder wie im Schwarzwald aussieht. Das Meer ist zwar immer in der Nähe, aber gleichzeitig doch weit fort. Die Menschen leben hier offenbar nicht so sehr dem Wasser zugewandt, wie es sonst in Küstennähe üblich ist. Vielmehr sehen wir unzählige Bauerhöfe, und die Landschaft ist geprägt durch saftig grüne Weiden, auf den Rinder, Schafe und Ziegen grasen. Zwischenzeitlich führt uns die Straße immer wieder and Wasser und gibt imposante Aussichten auf die Küstenlinie preis.



Wir kommen in das Örtchen LEKEITIO, hier gibt es einen Wohnmobilstellplatz, die übrigens in dieser ganzen Region nicht mehr so dicht gesiedelt sind wie noch in Frankreich. Freistehplätze haben wir noch keine entdecken können, was nicht zuletzt wohl auch durch die landschaftenlichen Gegebenheiten so ist. 

Zu Fuß schauen wir den Ort an. Laut unseren Reiseführern spiele der Fischfang hier eine große Rolle. Eine umfangreiche Flotte sucht man jedoch vergeblich, die hier stationierten Fischkutter lassen sich an einer Hand abzählen.

Trotzdem ist die Stimmung hier schön, in Hafennähe steht stolz die große Basilika Santa María de la Asunción mit eindrucksvollen gotischen Strebepfeilern. Leider ist sie verschlossen, und wir können ihre innere Schönheit nur auf einem Plakat bewundern. 






Das Wetter ist herrlich und wir lassen uns zu ein paar Tappas am Hafenbecken nieder - und wieder haben wir angesichts der vielen grünen Berge drum herum das Gefühl, am Bodensee zu sitzen und nicht am Atlantik.

Ansonsten ist LEKEITIO eher nicht von Touristen überlaufen. Als am späten Nachmittag (nicht vor 17:00 h) die Geschäfte wieder öffnen, erwacht das spanische Leben aus der Siesta, die Einheimischen flanieren, Frauen kaufen ein und die Herren bevölkern die Bars, auffallend viele Kinder springen herum. Zu Max' höchstem Entsetzen lassen ein paar Jugendliche Silvesterböller knallen. Natürlich ist sofort "Schluss mit lustig" - und er will nur noch Heim, unser armer Held. 

Aber abgesehen davon verbringen wir eine ruhige und friedliche Nacht in LEKEITIO.


Dienstag, 27. Oktober 2015

Au revoir France! Hola España!

Das Wetter hält, was es versprochen hatte, am frühen Morgen fängt es in MESSANGE PLAGE an zu tröpfeln. Also fahren wir.

Die letzten 60 - 70 Kilometer vor der spanischen Grenze sind dicht bebaut. Neben dem Nobelstädtchen Biarritze gehen viele kleinere Ortschaften nahtlos ineinander über. Da wir die Autobahn meiden und über die Nationalstraße fahren, kommen wir nur langsam voran. Inzwischen regnet es immer stärker und als wir nach gefühlten 898 Kreisverkehren  die spanische Grenze überqueren gießt es wie aus Eimern ...!

Hinter der Grenze ist unser erster Anlaufpunkt der Ort Hondarridibia. Hier soll man laut Karin & Uli gut stehen und Tappas essen können. Wir finden den Platz, er liegt weit außerhalb der Ortschaft zwischen einer Marina und dem Strand, und auch hier geht soeben düster und wenig einladend die Welt unter. Wir fahren weiter.

Wir fühlen uns wie in einer anderen Welt. Von jetzt auf gleich weichen die weiten und flachen Sandstrände einer bergigen Topographie - es sieht plötzlich aus wie in der Schweiz. Auch der Verkehr ist in Spanien "anders" - es geht sehr viel ungeordneter und planloser zu, Überholmanöver sind manchmal geradezu haarsträubend! Die Beschilderungen sind zweisprachig und wir verstehen allzuoft nur "Bahnhof ", und auch das schlechte Wetter trägt überdies dazu bei, dass wir ein anfangs ein wenig orientierungslos sind. 

Die nächste große Stadt ist SAN SEBASTIÁN, hier wollen wir sehen, ob wir unser spanisches Internet einrichten können. Wir wagen uns in das Gewimmel von Straßen, Brücken und Überfliegern ... und erblicken auf einmal Hinweisschilder "autocarabangna" zusammen mit dem international einheitlichen Wohnmobilsymbol. "Da lang  ...!"

Es ist ein Stadtparkplatz in Uninähe, wir haben schon schöner gestanden, aber inzwischen ist es 16:00 Uhr und wir haben keine Lust mehr. Kaum stehen wir - tadaaa - da hört es auf zu regnen! 

Wir marschieren los. "Universität = junge Leute, junge Leute = da gibt's garantiert auch Internet", so unsere logische Schlussfolgerung. Wir laufen und laufen und laufen, vermeintlich Richting Zentrum, aber so richtig nach Zentrum schaut es noch nicht aus. Nach einer halben Stunde fragen wir. "Internet" und "Vodafone" versteht ja zum Glück jeder, mit der Antwort wird's da schon schwieriger. Aber wir so viel ist klar: hier nicht, wir müssen noch weiter.  
Zehn Minuten später stehen wir an einer weitläufigen Bucht mit Sandstrand und Promenade, am gegenüberliegenden Ende die eigentliche Stadt. Also: "Arriba!" (los geht's).


San Sebastián ist eine altes Seebad. Entsprechend nobel sind die Wohngebäude in der ersten Reihe. Wer hier residiert, dürfte es geschafft haben.



Im Stadtzentrum angekommen werden wir schnell fündig, ebenso schnell ist unser spanisches Internet eingerichtet und freigeschaltet, Datenvolumen ist allerdings recht teuer hier. 

Mittlerweile ist es dunkel und nun liegt der Rückweg vor uns. Der ist zwangsläufig genauso weit. Allerdings herrscht nun Leben in dem Viertel, durch welches wir anfangs gelaufen sind. Menschen flanieren, Geschäfte und Bars haben geöffnet, eine davon lockt uns einzukehren, auf der Theke lachen uns zahlreiche Tappas an. Wir bestellen: "Dos cervezas a caña" und zeigen mit den Fingern auf verschiedene Köstlichkeiten. Sehr lecker! Spanien schmeckt!



Montag, 26. Oktober 2015

Le Côte d'Argent

Zwischen der Gironde-Mündung und der spanischen Grenze verläuft die französische Atlantikküste auf einer Länge von 270 Kilometern fast schnurgerade von Nord nach Süd. Sie ist geprägt von endlosen, breiten und goldfarbenen Sandstränden, ihre anlandende Brandung ist vielerorts ein Mekka für Surfer.

Auf unserem Weg nach Süden landen wir eines Tages in MESSANGE PLAGE. Das "Plage" ist meisten der Strandableger einer wenige Kilometer im Landesinneren gelegenen Ortschaft und besteht oft nur aus ein paar Häusern oder gar nur aus einem Parkplatz. 

Letzteres ist in MESSANGE PLAGE der Fall. Ein Bereich davon ist für Camper freigegeben. Vorwiegend kleine Busse mit jungen Leuten stehen hier zusammen, Surfbretter sind allgegenwärtig und das bunte Leben erinnert sofort an die gute alte Hippiezeit.

Der Strand liegt auch hier hinter hohen Dünen und ist unverändert schön, der weiche Sand ein Traum und für Max ein Paradies zum Rennen, Spielen und Buddeln. Wir hingegen könnten stundenlang in die heute sehr hohe Brandung schauen ohne es satt zu werden.




Das Wetter ist wolkenlos und mit 26 Grad fantastisch und bewegt uns, einfach zu bleiben, wo wir sind. Es gibt herrliche Fahrradwege hier, so dass wir uns mit den Rädern in den nahegelegenen Ortschaften mit Lebenmitteln versorgen können - 30 Kilometer sind ja jetzt auch für Willi ein Kinderspiel.


Am späten Nachmittag trübt sich das Wetter jedoch ein, morgen soll es sogar regnen. Also werden wir die Zeit und das Wetter nutzen und weiter fahren. Bis Spanien liegen nur noch gute 100 Kilometer vor uns - heute sind vom Strand in MESSANGE sogar im fernen Dunst schwach die Konturen der Ausläufer der Pyrenäen und der baskischen Küste zu sehen. 

Morgen heißt dann also: 

"Au revoir France!" und "Hola España!"

Samstag, 24. Oktober 2015

La Dune de Pyla

Da wir ganz in der Nähe sind, dachten wir, es wäre eine nette Idee und wir sehen uns schnell mal "eben so" Europas größte Sanddüne an: LA DUNE DE PYLA. Sie ist 117 Meter hoch und 3 Kilometer lang. Das ist durchaus beeindruckend viel Sand.

Was wir dabei nicht bedacht haben: es ist Samstag und es herrscht Betrieb wie beim Meenzer Fasching! Ehe wir uns versehen stehen wir allerdings in der Zufahrt vor den beschrankten Parkplätzen und es gibt kein Zurück mehr. Also dann, Augen zu und hinein ins Vergnügen ...

Der Aufstieg ist mühsam und sportlich: jeder Schritt versinkt tief im feinen Sand und rutscht um die Hälfte wieder zurück. Puh! Anstrengend! Wir japsen ganz schön bis wir oben sind. Angekommen lassen wir uns in den Sand plumsen, schöpfen erst einmal Atem und halten fest: "Besser, man verläuft sich nicht in einer Wüste!"

Wir genießen ein wenig die Aussicht, ehe es sehr viel leichter wieder hinab geht. Max findet es hier übrigens klasse!







Donnerstag, 22. Oktober 2015

Ein voller Erfolg

Es ist draußen noch dunkel, als Willi im Bett das erste Mal die Augen aufschlägt und meint: "Ich hab geräumt, ich hätte mir gestern ein e-Bike gekauft."

Ja, da war was ...

Aber "Hallo?" - beim Frühstück fängt es an zu regnen. Das war eigentlich nicht der Plan! Erst gegen Mittag hört es auf, und obschon der Himmel nicht aufklart und wolkenverhangen bleibt, schwingen wir uns nachmittags auf die Räder. Es kann ja nicht sein, das wir das Teil heute nicht testen.

Früher klang Willi im O-Ton so:
"Ach Quatsch, ich brauch doch kein e-Bike, ich doch nicht.", "Dann brauch man ja kein Rad fahren, wenn man gefahren wird.", "Und überhaupt, die Dinger sind viel zu teuer."

Heute hörte sich das so an:
"Hihi! Ja, wie geil ist das denn?!" "Boah, klasse! Guck mal ...!", "Da sind Steigungen ja ganz einfach!", "Haha, toll!", "Jetzt weiß ich, warum Du so gerne Fahrrad fährst!" und "Ja, SOOO hätte ich das bisher auch gekonnt."

Ich freue mich am meisten darüber, wie sehr Willi sich freut!

Heute radeln wir in die entgegengesetzte Richting wie gestern, also nach Süden. Die Strecke selbst ist sogar noch schöner. Allerdings haben wir heute kein konkretes Ziel und drehen nach guten 13 Kilometern um, da der Himmel immer dunkler wird. Stramm treten wir - begleitet von Willis Begeisterungsausrufen - in die Pedale, so dass wir rasch ungeduscht und  trocken wieder bei unseren OCEVI ankommen.

Auf meine Frage: "Und, Schatz, gibst Du das Rad nochmal her?", antwortet Willi nur breit grinsend: "Nee!"

Fazit des Tages: ein voller Erfolg!