Montag, 13. September 2021

Die Schweiz im Schnelldurchgang

Kurz vor der schweizerischen Grenze finden wir einen abgelegenen Parkplatz für die Nacht, der nächste Tag begrüßt uns mit herrlichem Sonnenschein.



Heute haben wir die Alpen vor der Brust ... Ehe wir starten, arbeiten wir uns online durch die erforderlichen Corona Einreiseformulare. Wir tun uns etwas schwer damit - wie gibt man Interims- und Zieladressen ein, wenn man sein eigenes Bett mit sich rumfährt? Wir hoffen, den Anforderungen Genüge getan zu haben und fahren los.

In der Schweiz sind wir nicht so gerne unterwegs. Unser Dicker tut sich schon etwas schwer an den diversen Steigungen, dann diese ewigen und ellenlangen Tunnel, die ich hasse, und nicht zuletzt sind Pannen hier mega teuer ... wir erinnern uns immer daran, wie wir 2012 mit dem letzten Wohnmobil mitten im Gotthard Tunnel liegen geblieben sind - mein ganz persönlicher Alptraum! Erst haben wir eine gute Stunde den Verkehr blockiert, dann in so einer Notbox zwei Stunden gewartet bis uns ein Heavyduty-Abschlepper da raus gezogen hat, die anschließende Reparatur lag schließlich mal eben so im mittleren vierstelligen Bereich ...! Lange Rede, kurzer Sinn: die Schweiz ist nicht so unser Land.

Aber der Rhein ist ganz „nett gemacht“, Benny testet mal die Wassertemperatur. Und ja, ich geb’s zu, auch die Berge sind ganz hübsch anzuschauen ...








Heute klappt aber alles reibungslos. Sowohl auf der Nord-, als auch auf der Südseite ist das Wetter schön und am Nachmittag jubeln wir: „Siamo in Italia!“

Bei Milano stehen 33 Grad auf dem Thermometer ... puh!

So ein Mist! 

Endlich, endlich ist es mal wieder viel zu warm! 
😜😂🤣👍




Und übrigens: nach unseren Ausweisen, Impfpässen und Einreisedokumenten hat kein einziger Hahn gekräht!




Sonntag, 12. September 2021

Leinen los ... unser Straßenschiff legt ab

Ein paar Tage sind wir gut beschäftigt: Garten & Haus winterfest machen, das Wohnmobil vorbereiten, planen, packen, laden ... irgendwie ist es dann doch immer mehr als man es sich vorstellt. 

In die vielen Verabschiedungen reihen sich dieses Mal noch nette Geburtstagsgratulanten ein, denn trotz meines Ehrentages haben wir entschieden, loszufahren. Unsere Griechenland Fähre ist gebucht, gerne verzichten wir daher in diesem Jahr auf große Geburtstagsfeiern.

Schließlich sind wir fertig und startklar. Wir ziehen die Haustür ins Schloss und schließen ab. 

Aus unserer Hausgemeinschaft sind Christine & Mateu und Sarah & Jonas da zum Tschüss sagen, da fahren noch Tina, Oli & Joshua vor, um zu gratulieren, wie lieb - das wäre um ein Haar schief gegangen. 

Na dann: man muss die Feste feiern, wie sie fallen! Sekt raus, Christine stellt die Gläser, damit wir nicht mehr spülen müssen, dazu gibt es Brezelchen von Christine und selbstgebackene Käse-Schinken-Schnecken von Sarah. 

Wie schön! Das ist ein toller Abschied!

Als wir schließlich aufbrechen, habe ich auf leeren Magen ganz nett einen kleinen sitzen und bin froh, dass ich mich glückselig auf den Beifahrersitz hocken kann ...! Mein Fahrer ist selbstredend nüchtern.







Sonntag, 5. September 2021

Aufbruch nach so laaanger Pause

Es ist endlich soweit: 

die OCEVIs sind im Packmodus ...! 

Die heimische Bude wird winterfest gemacht, unser fahrbares Heim vorbereitet und vom lieb gewonnenen Hundeverein Kimbaland haben wir uns mit etwas schwerem Herzen vorerst verabschiedet ...

Nach dem aber - im wahrsten Sinne des Wortes - ins Wasser gefallenen Sommer, freuen uns riesig auf diese Reise!

Natürlich gestaltet sich Reisen unter Coronabedingungen etwas anders als früher. Deswegen haben wir keinen 100 % konkreten Plan. Die grobe Richtung aber steht: Griechenland! Und auf dem Heimweg - so Corona will: Sizilien!

Alles andere ergibt sich unterwegs ...

Nun gilt es zunächst, startklar zu werden - langweilige Tage für unseren Bordhund Benny.







Sonntag, 7. März 2021

Herrlich war‘s!

Ein paar Tage sind rasch vorbei. Doch trotzdem waren die sehr wohltuend und Balsam für die Seele, endlich mal aus dem Corona-Trott herauszukommen. 

Auch Anne & Willi nach so langer Zeit wiederzutreffen war richtig schön. Wir freuen uns, wenn wir nun bald, hoffentlich besseren Zeiten entgegensehen, damit wir das mal wieder öfter machen können. Denn dieses Mal - das muss man schon sagen - waren wir nicht ganz ohne schlechtes Gewissen unterwegs ...




Samstag, 6. März 2021

Wolkenlos, aber kalt. Und ein Malheur.



Die Sonne lacht vom wolkenlosen Himmel. Einfach nur herrlich!

Wir sind vom Parkplatz direkt am Maar umgezogen auf einen offiziellen Stellplatz oberhalb davon. Hier können wir den ganzen Tag die Sonne genießen, anders als im Krater des ehemaligen Vulkans.

Der Stellplatz hat sogar inoffiziell offiziell geöffnet und kassiert Standgebühr, legt aber jedem quasi in den Mund, dass die Reise dienstlichen Hintergrund habe. Sollte also das Ordnungsamt erscheinen, ist der Platzbetreiber aus dem Schneider. 

Die Camperei ist in Zeiten von Corona eine Grauzone, da läßt sich viel diskutieren, es gibt für jede Seite Argumente. Wir für uns stellen fest, dass wir unterwegs sehr viel weniger Kontakte haben als zuhause. Rein rechtlich wird das aber vermutlich nicht reichen.

Naja, wir machen uns nicht verrückt und genießen es. Einzig Benny macht uns und dem schönen Wetter einen Strich durch die Rechnung: bei der heutigen Spazierrunde runter zum Maar und einmal drumrum findet er eine zum Himmel stinkende Hinterlassenschaft und wälzt sich prompt darin! Pfui Teufel ...!

Zurück am Camper gibt es in Anbetracht der Temperaturen eine Dusche im Bad ... mit anschließender Renovierung desselben. Mit feuchtem Fell bei Minustemperaturen hat sich dann alles weitere heute erledigt. Kauf Dir einen Hund, haben sie gesagt. Das mache Spaß, haben sie gesagt. Stimmt, aber es gibt definitiv Ausnahmen! 🤣



Freitag, 5. März 2021

Pulvermaar

Wir machen eine kleine Fahrt durch die Eifel zu den Dauner Maaren. Mit Anne & Willi verabreden wir uns dort. 

Am Pulvermaar finden wir einen Parkplatz für Wohnmobile, wir sind völlig allein. Heute werden wir also selbst kochen müssen, lach!

Und die Sonne kommt raus - herrlich! Das Maar ist nicht groß, bietet aber einen schönen Rundweg, auch Benny freut‘s. 




















Donnerstag, 4. März 2021

Weil es schön war ...

bleiben wir einfach stehen. Anne & Willi halten es genauso.

Leider ist heute das Wetter sehr nass. In den frühen Morgenstunden fängt es an zu regnen, und hört eigentlich den ganzen Tag nicht auf. 

Trotzdem nutzen wir eine Regenpause, um mit Benny spazieren zu gehen. Man kann hier herrlich an der Ahr entlang laufen. Ehe wir den Rückweg antreten, ist es allerdings mit der Pause vorbei, wir kommen tropfnass und durchgeweicht am OCEVI an, für Benny ist sogar eine Aussendusche fällig.

Abends wird uns auch heute das Essen gereicht - wenn wir schon hier stehen, dann soll der Wirt auch was davon haben. Es ist wieder richtig lecker.

Zum Essen gibt (der andere) Willi eine hier gekaufte Flasche Vino aus: ein weißer Rotwein! Den kannten wir so noch nicht. Es stammt von einer roten Traube, die ohne Schale vergoren wird. Sehr fein und mal was besonderes.







Die Ruine der Saffenburg im abendlichen Ambiente





Mittwoch, 3. März 2021

WoMo-Dinner am Bahnsteig 1

Die Adresse klingt nach Bahnhof. Stimmt auch. Das auserkorene Restaurant befindet sich im Bahnhofsgebäude einer kleinen Regionalbahn.


Es gibt einen dazugehörigen Wohnmobil Stellplatz, der malerisch schön direkt an der Ahr liegt und umgeben ist von steilsten Weinbergen in fast senkrechter Lage - dagegen ist der Weinbau bei uns zuhause Kindergeburtstag.

Direkt neben dem Stellplatz liegt der offizielle Busparkplatz, der zur Zeit wie fast alles andere auch  brach liegt. 

Hier finden wir uns ein und freuen uns riesig, unsere langjährigen Freunde Anne & Willi aus Düsseldorf wieder zu sehen, wir hatten uns hier verabredet.

Zusammen studieren wir den Aushang der Speisekarte und bestellen: Ochsenbäckchen und Rumpsteak vom Eifler Rind, jeweils mit mediterranem Gemüse und Rosmarinkartoffeln. Das Fleisch ist der Hammer! Serviert wird mit „Pütt-und-Pann“, würde der Segler jetzt sagen: vom Besteck bis zum Kerzenlicht, alles dabei!



Das war sehr lecker!

Leider ist es für lange Unterhaltungen mit Anne & Willi im Freien noch zu kalt. Mit dem Essen verkrabbelt sich jeder in sein Wohnmobil - morgen ist ja aber auch noch ein Tag.

Jedenfalls ist es mega-geil, mal wieder „unterwegs“ zu sein ... ich höre die kuschelige Koje schon rufen! 



Spinnweben im Wohnmobil

Mann, Mann, Mann! Nicht nur unsereins hat langsam den Corona-Knall, auch unser fahrbares Schätzchen setzt inzwischen Moos an ... 

Kurzentschlossen packen wir ein paar Klamotten für einen Kurzausflug zusammen und starten Richtung Eifel. Wir bleiben damit im eigenen Bundesland, es kommt uns aber vor wie eine Reise in die große weite Welt. Wie genügsam man inzwischen ist! Und doch fährt irgendwie ein schlechtes Gewissen mit, auffällig ist jedenfalls sofort, dass man unterwegs so gut wie keine anderen Wohnmobile sieht.

In dem kleinen Ort Mayschoß hat Willi ein Restaurant für ein Wohnmobil-Dinner ausfindig gemacht. Restaurantspeisen in den eigenen vier Wänden. Wir sind sehr gespannt auf dieses Event.

Die eigene Küche muss ich nämlich erst einmal von Spinnweben befreien - viel zu lange wurde der OCEVI jetzt nicht mehr bewohnt.




Dienstag, 3. November 2020

Letzte Bilder zum Schluss

Farbtupfer bei grauem Wetter






Nieselregen in Rendsburg, das richtige Wetter zum Abschied.





Letzte Spielrunden am NOK






Elb-Überquerung in Azurblau












Von heute auf morgen wieder so (allerdings bei 20 Grad am 2.11.)






Netter Übernachtungsplatz bei Münster dank Empfehlung lieber WoMo Bekannten, die hier in der Nähe wohnen (die offiziellen Stellplätze sind geschlossen):


















Selten so leere Autobahnen - die Freizeitgesellschaft ist daheim:






Und das sind wir nun auch. Den blauen Himmel haben wir mitgebracht. Geht doch.














Ciao ciao 👋