Montag, 23. September 2019

Romvi Island

Sonja & Klaus fahren mit uns raus! Alle packen wir unsere Badesachen und gehen an Bord der MY Σόνια. 

Das Wetter ist perfekt, die See ruhig, und obwohl Sonntag ist, ist kaum jemand auf dem Wasser unterwegs, ein sicheres Zeichen dafür, dass die Hochsommersaison auch hier langsam vorbei ist. 

Eine gute Stunde später erreichen wir die kleine Insel Romvi und gehen vor Anker. 

Das Wasser ist herrlich türkisblau, die Temperatur noch super! Wir verbringen schöne Stunden an Bord, beim planschen, schwimmen und schnorcheln.

Ein wirklich toller Tag!














Sonntag, 22. September 2019

And the winner is: .....



Haushund Paul und Benny lieben es, das weitläufige und eingezäunte Gelände von Sonja & Klaus‘ Anwesen zu durchstreifen ... UND sie finden das einzige Schlammloch weit und breit, welches sich durch den heftigen Regen der vergangenen Tage gebildet hat ...!

Du lieber Himmel! 
Wir sehen die denn aus?!? 
Und sie stinken 10 Meter gegen den Wind ...! 
Jetzt noch am liebsten rein in die gute Stube ...



„Jungs! Abmarsch! Ein Schaumbad wartet!“

Wir shampoonieren und brausen was das Zeug hält, von beiden läuft braune Brühe - dann endlich sind sie wieder als Hunde zu erkennen, unsere zwei Ferkel!

Soweit, so lustig.

Am nächsten Tag sind wieder beide verschwunden ... als Sonja plötzlich quatschende Geräusche aus dem Gelände hört!

Nein! Oder?!? Doch ...!







Das ganze Schauspiel von vorn!

Etwas weniger belustigt als noch am Vortag duschen Sonja und ich die Beiden naserümpfend auf‘s neue, während sich Klaus mit einer Spitzhacke bewaffnet und für einen Ablauf aus dem Tümpel sorgt.

„Sorry, Boys - das war’s!“



Wer übrigens beim Schlammcatchen gewonnen hat, vermögen wir nicht zu sagen - Paul und Benny stehen sich in nichts nach und waren beide gleich gut!


Samstag, 21. September 2019

Erfrischung

Die Wetterprognose sagte es voraus, und geradezu pünktlich auf die Minute entlädt sich ein heftiges Gewitter über dem Kaiserstuhl. Binnen kürzester Zeit fallen sintflutartig 40 Ltr./qm.

Das Wetter zaubert eine ganz eigene Stimmung: der dunkle Himmel geht beinahe nahtlos in die Horizontlinie des Meeres über ... es hat gute 10 Grad abgekühlt, und obwohl das Thermometer immer noch über der 20 steht, greifen wir abends doch mal zur Jacke.

Zwei Tage später ist dieser Wetterumbruch vorbei, das Leben wieder „griechisch-blau“ und (fast ...!) alles wieder in Ordnung (s. nächstes Kapitel: The winner is).







Donnerstag, 19. September 2019

Warm in Griechenland

Puh ... hier ist noch richtig Sommer! Das Thermometer klettert täglich über die 30 Grad Marke ...

Benny erfreut sich regelmäßiger Duschen, die nicht nur wohltuende Erfrischung bringen, sondern nach den Toberunden mit Hundekumpel Paul über Stock und Stein und quer durch jedes Beet auch zwingend notwendig sind:





Und wir sind richtig froh, dass wir im OCEVI die Klimaanlage brummen lassen können, da uns Klaus ein Kabel an unseren Dicken gelegt hat.




Der Kaiserstuhl versorgt sich übrigens völlig autark: es gibt neben der Dachflächen des Wohnhauses eine große Regenwasser Sammelfläche, die Regen in zwei große Tanks mit insgesamt 360.000 Liter Fassungsvermögen weiterleitet.

Strom wird über ein großes Solarplattenfeld erzeugt, ausreichend genug, dass Sonja & Klaus den zwar vorhandenen Stromanschluss gar nicht beanspruchen müssen, sondern ihren Überschuss ins öffentliche Netz einspeisen. 

Ein tolles Gesamtkonzept, wie wir finden.

Mittwoch, 18. September 2019

Markttag

Samstags und mittwochs ist im nahen Städtchen Navplio Markttag. Neben den vielen frischen Köstlichkeiten ist allein der farbenfrohe Anblick von Obst und Gemüse ein Erlebnis, die Vielfalt der Fischtheken macht uns jedesmal die Entscheidung schwer.











Auch heute gehen wir mit reicher Beute nach Hause. Aber es muss sicher nicht erwähnt werden, dass wir auch schon die letzten Tage nicht darben mussten ... 

:-)






Und von heute - Willi bekommt drei Sterne:








Dienstag, 17. September 2019

Die Erkenntnis des Tages

Sonja & Klaus laden uns ein, mit ihrem Schiff rauszufahren zum Tauchen.

Lange haben Willi und ich das nicht mehr gemacht. Wir kontrollieren zum x-ten mal unser Tauchgerödel, vieles davon ist neu oder gebraucht gekauft, weil wir 2015 mit Verkauf unserer SY CAPELLA dachten, wir gingen nicht mehr tauchen und damals haben wir alles verkauft oder hergeschenkt. Jedenfalls war unsere jetzige Ausrüstung noch nie mit uns im Wasser. Und  ein bißchen aufgeregt bin ich natürlich auch ...

Wir fahren nicht weit, Sonja & Klaus ankern in einer kleinen Bucht nah unter Land. Und wie wir beginnen uns vorzubereiten, ist uns sofort in Erinnerung, was eine Plackerei das Tauchen ist, ehe man endlich ins Wasser kommt ... auf dem Thermometer stehen in Griechenland immerhin noch mollige 33 Grad.

Bis Willi und ich (etwas schnaufend) soweit sind, ist das Wasser kabbelig geworden. Trotzdem lassen wir uns beherzt hineinfallen. 

Die anstehende Welle macht es etwas mühsam näher an die Felsküste heranzuschwimmen. Als wir abtauchen wollen, stellen wir fest, dass Willi sein Blei unterdimensioniert hat. Er gibt sich alle Mühe, kommt aber nicht runter.

Inzwischen hopsen wir bei aufgeblasenen Jakets auf den Wellen auf und ab, während ich versuche, Willi von meinem Blei abzugeben, aber noch sitzen die Handgriffe nicht blind, und somit gelingt uns das nicht, das Wasser ist einfach zu bewegt um irgendwie in Ruhe rumzuhandwerken. 

Alles zusammen kostet viel Kraft, wir entscheiden, abzubrechen. Der Weg zurück am Schiff ist gegen die Welle ebenfalls kräftezehrend ... Klaus kommt mit beherzten Sprung ins Wasser noch zur Hilfe.

Die daraus zu ziehende Erkenntnis: es fehlt an Kondition ... und: 

Coachsurfen ist nunmal leider keine Sportart! 
















Montag, 16. September 2019

Noch mehr Besuch auf dem “Kaiserstuhl”

Sonja & Klaus bekommen weiteren Besuch aus Deutschland: Edda & Mieke. Beide waren schon einmal hier und freuen sich natürlich sehr auf diesen Urlaub in Traumlage. Mehr braucht man wirklich nicht.

Sonja & Klaus fahren beizeiten mit dem Pkw los, die Beiden in Korinth vom Bahnhof abzuholen. Willi und ich bleiben auf dem „Kaiserstuhl“ und kümmern uns ums Abendessen.

Endlich sind sie da - los ging es für Edda & Mieke bereits morgens um 5 Uhr, ein langer, anstrengender Tag ...

Sonja & Klaus’ Freunde Vroni & Friedel kommen auch noch dazu und es wird ein richtig schön gemütlicher Abend.











Donnerstag, 12. September 2019

Happy Birthday to me!

Ab Patras liegen genau 200 Kilometer vor uns bis zu unseren lieben Freunden Sonja & Klaus, die vor einem guten Jahr in Deutschland alle Zelte abgebrochen und sich hier niedergelassen haben. 

Rasch sind wir auf der Autobahn und reiben uns verwundert die Augen: noch vor 10 Jahren war diese eine einzige Großbaustelle, heute tipptopp fertig und kaum befahren! Zügig kommen wir vorwärts.

Die allerletzten 3,5 km allerdings ... Du heiliger Strohsack! Sonja & Klaus hatten es uns bereits erzählt, und dennoch schlage ich etwas entsetzt die Hände vor die Augen, denn die Realität sieht noch einen Ticken schlimmer aus!

Klaus kommt uns entgegen und eskortiert uns. Ihr Anwesen liegt abseits vom Meer in den Bergen. Eine „Straße“ - wenn man es denn so nennen möchte - gibt es zwar, aber wir scheitern an einem Abzweig, weil wir mir unserem langen Überhang aufsetzen ... hier geht es für uns nicht weiter.

Nun gibt es nur noch Plan B: ein Umweg über Schotterpisten, bergauf, bergab, kreuz und quer durch Olivenbaumheine und anderes Gesträuch, welches quietschend an unserem Fahrzeug entlang kratzt ...! Meine Freundin Petra bringt es per WhatsApp knapp und bündig auf den Punkt: der Beifahrertod!

Ich habe Blut & Wasser geschwitzt als wir nach einer gefühlten Ewigkeit unser Ziel erreichen.

Und nun überschlagen sich die Überraschungen: die Lage ist atemberaubend! Und nicht nur Sonja begrüßt uns: Anne & Willi, unsere lieben Segelfreunde haben ihren Segelkutter inzwischen in Griechenland liegen und sind heute mit ihrem Wohnmobil extra hierher gekommen, um mit mir Geburtstag zu feiern! Ich bin sehr gerührt und freue mich wahnsinnig! 

Es folgen schöne und unvergessliche Stunden mit lieben Menschen in traumhafter Umgebung bei frangfrischem Fisch vom Grill ... auf diese Art und Weise ist älter werden gar nicht schlimm!

Sonja & Klaus drohe ich jedoch an, jetzt - da wir mit dem OCEVI einmal hier oben sind - gehen wir nicht mehr weg!

:-D













Vorher: