Freitag, 11. Oktober 2019

Schnapp des Tages

Lange schon sucht Willi nach einer groooßen Edelstahlpfanne, in Kalamata wird er endlich fündig: 45 cm Durchmesser! Jetzt steht einem seiner leckeren Essen in großer Runde nichts mehr im Weg ... wir wissen sogar schon was und wann! 




Donnerstag, 10. Oktober 2019

Kalamata

Es ist schön in Kalamata! Die Stadt ist quirlig und belebt, knapp 70.000 Menschen wohnen hier, viele davon jung - Kalamata ist Studentenstadt. 

Das Stadtbild ist gediegen und doch modern, viele Gebäude stammen aus der Zeit nach 1986, als ein Erdbeben der Stärke 6,2 fast die ganze Stadt zerstörte. Vereinzelt sind noch heute einsturzgefährdete Häuser zu sehen. 



Insgesamt haben wir den Eindruck, dass sich seit unserem letzten Besuch 2011 viel getan hat in Kalamata, man hat eine recht gute Infrastruktur für Radfahrer gebaut, es liegt weniger Müll in den Straßen, und auch die Lokomotiven und Wagons des kleinen Freilichtmuseums erstrahlen heute in leuchtenden Farben - noch vor 10 Jahren waren sie über und über mit Graffitis beschmiert.










Natürlich gibt es auch in Kalamata einen Wochenmarkt, der wohl gut und gerne dreimal so groß ist wie in Navplio - Fisch, Obst und Gemüse satt. Mittwochs hält sich der Betrieb dort in Grenzen, samstags ist kaum ein Durchkommen ...







Mittwoch, 9. Oktober 2019

Zurück in die Vergangenheit

In Kalamata angekommen haben wir rasch unser Endziel erreicht: die Marina, und ... zack! ... hat uns die Vergangenheit wieder! 

Willi murmelt: „Oje, ob das wirklich eine gute Idee ist, hierher zu kommen ...?“ Unzählige Erinnerungen sind mit einem Schlag wieder da, als wäre alles erst gestern gewesen. 

Sofort erkennen wir alles wieder, 2011 waren wir mit unserer SY CAPELLA hier. Und bereits von weitem sehen wir den Segelkutter LEEV LINDA, Anne & Willi erwarten uns schon! Direkt neben ihnen liegt die SY BALU, Rieke & Elja kommen am Freitag!



Aber das ist noch nicht alles! Wir treffen hier weitere Bekannte aus unserer Segelzeit, und wenig später sitzen wir alle zusammen in der Skippers Bar zum Sundowner beisammen. 

Ach, wie schön! 
Und auch: ach, wie schade. 
Denn ja, es war wirklich eine tolle Zeit damals!







Dienstag, 8. Oktober 2019

Stellungswechsel

Wir verlassen den Argolischen Golf und orientieren Richtung Westen, unser Ziel ist Kalamata. 

Unser Weg führt uns durchs Landesinnere, hierzu müssen wir zunächst das Artemissio Gebirge erklimmen: in steilen und engen Serpentinen schrauben wir uns immer höher, der Pass liegt auf 750 Meter üNN, die Aussicht zurück nach Navplio ist beeindruckend, ebenso die immer schroffer werdende Landschaft rundum - fast erwartet man, dass Winnetou  und Old Shatterhand zu Pferd auf irgendeinem Kamm auftauchen ...



Nach 45 Kilometern und gefühlten 1.000 Kurven erreichen wir die Autobahnverbindung Korinth - Kalamata. Nun kommen wir sehr viel zügiger voran und sind aufs neue überrascht, in welch gutem Zustand und wie wenig befahren diese Strecke ist. Letzteres mag darauf zurückzuführen sein, dass die zu zahlenden Maut recht teuer ist, mit dem Wohnmobil immerhin gute 15 Euro für ca. 80 Kilometer. Von der angenehm dünnen Verkehrsdichte kann man in Deutschland jedenfalls nur träumen.



Am frühen Nachmittag erreichen wir unser Ziel.


Montag, 7. Oktober 2019

Vivari

Seit einer Woche stehen wir nun am Strand von Astros und haben die Zeit sehr genossen. Jetzt brechen wir unsere Zelte ab und fahren zurück nach Vivari, dem kleinen Dorf unterhalb des „Kaiserstuhls“ - wir möchten noch einmal mit Sonja & Klaus und Daiva & Andi essen gehen, bevor wir diese Gegend verlassen. 

Gesagt, getan. Am kleinen Hafen in greifbarer Nähe zur MY Σόνια finden wir einen Platz zum parken und übernachten. 

Wenig später sind die Vier da und wir freuen uns über das Wiedersehen. Der Abend wird nett, lang und etwas feucht-fröhlich! 



Und wir verabreden uns anderntags zum Frühstück im OCEVI ... leider sind dazu nicht alle fit genug. Oje, das war nicht unsere Absicht und tut uns wirklich Leid! Aber wir lassen ein Trostpflaster da - auch wenn das für Willi argen Verzicht bedeutet    :-D








Samstag, 5. Oktober 2019

Wieder was gelernt: Conomurex persicus

... zu Deutsch: Persische Flügelschnecke

Ursprünglich nur beheimatet im Persischen Golf ist diese Schnecke ein Immigrant im europäischen Mittelmeer. Ihre Muscheln findet man überwiegend entlang der Strände der Türkei und Griechenlands. 

Im Kies des Strandes von Astros sind sie nicht leicht zu erkennen, aber wer suchet, der findet.





Rain in Paradise

Nach herrlichen Sonnentagen kommt eine Gewitterfront auf uns zu. Pünktlich zur Vorhersage verdunkelt sich der Himmel und es regnet etwas. Seither weht zwei Tage lang ein kräftiger Wind, die angekündigten Starkwindböen bleiben jedoch aus. 

Dennoch ist es windig und wir haben zur Sicherheit unsere ganzen Strandspielsachen weggeräumt. Am Stand baut sich hohe Brandung auf, momentan ist an Paddeln sowieso nicht zu denken. 

Wir igeln uns ein und machen es uns gemütlich - das hat auch was. 











Gruß an den „Kaiserstuhl“:




Mittwoch, 2. Oktober 2019

Einfach nur schön ...!

Es gefällt uns wirklich sehr gut am Strand von Astros, wir haben wenige und manchmal wechselnde Wohnmobil Nachbarn, die bisher alle sehr nett sind.

Jeden Morgen geht hier spektakulär die Sonne über dem Argolischen Golf auf:





Vormittags ist das Meer spiegelglatt, so dass wir ausgiebig paddeln können - Benny macht das super mit, sobald das SUP im Wasser ist, steigt er von alleine auf! Wir sind sehr stolz! Nach der Goldmedaille also nun ein verdientes Seepferdchen! Bravo!



Ab mittags werden die Wellen höher und wir dösen unter unserem Sonnenschirmchen so vor uns hin ...



Obwohl Sonne und Meer hungrig machen, sind wir derzeit zu faul zum Kochen und zehren außerdem noch von dem opulenten Essen auf dem Kaiserstuhl. 



Und auch Benny gefällt es hier gut. Seiner Pfote geht es zunehmend besser. Dementsprechend spielt Benny viel am Wasser und wälzt sich dann ausgiebig im Sand. Er sieht eigentlich dauernd aus wie ein paniertes Schnitzel und trotz Klopfen, Schütteln und ständigem Kehren verwandelt sich der OCEVI immer mehr in einen rollenden Sandkasten. Aber was soll‘s - Hauptsache der Hund ist glücklich!




Lange Rede, kurzer Sinn: „Hier ist es schön, hier bleiben wir!“ 

Und ja: unser Feindbild bröckelt weiter ...!    :-D


Dienstag, 1. Oktober 2019

Der Trent geht zum Dritt-Boot


Damit Willi nicht an Land stehen bleiben und Benny und mir hinterher gucken muss, entscheiden wir uns für einen Ausflug zurück nach Navplio. 


Am Vortag war uns dort ein faltbares, und damit transportables Paddelboot ins Auge gefallen, ohne dass wir es uns näher angesehen hatten. Aber das Ding spukt uns beiden immer noch durch den Kopf. Kurz entschlossen brechen wir auf, die netten Wohnmobil Nachbarn haben in der Zwischenzeit ein Auge auf unser SUP.


Wenig später sind wir also zurück in Klaus‘ (Ironie!) Lieblingsladen ΣαλαπάταΣ und stehen vor dem Objekt der Begierde. Der Verkäufer macht uns einen unschlagbaren Preis: ein Drittel des im Internet üblichen. Wir zögern nicht lange und schlagen zu.


Zurück am Strand von Astros ist das Boot mit wenigen Handgriffen und in nur zwei Minuten zusammengesteckt! Perfekt!




Also dann: alle Mann an Bord! Willi hinten, ich in der Mitte und Benny vorne. 


Die Leute am Strand haben jedenfalls was zu Lachen! Binnen Sekunden sitzen wir im Wasser! Das Bötchen geht zwar nicht unter, aber zusammen sind wir dann doch irgendwie zu schwer ... lautlach! Ohne zu kentern schaffen wir es zurück ans Ufer. 


Macht aber nix, der Spaßfaktor ist auf alle Fälle trotzdem gegeben und alleine ist das Teil prima zu fahren, hohe Wellen sollten wohl aber auch dann besser gemieden werden.








Bennys erste SUP Versuche

Die See ist ruhig und fast wellenlos - genau die richtigen Bedingungen, das SUP auszupacken. 

Vorsichtig führen wir Benny dran: erst ein paar Trockenübungen an Land, Leckerchen natürlich inklusive. Dann vorsichtig halb im Wasser. Er scheint recht unerschrocken, also stoße ich uns vom Ufer ab, auch kein Problem! Zurück am Strand steigt er völlig unhektisch ab und sofort auch freiwillig wieder drauf!

Sehr schön, ich freue mich, denn es sieht danach aus, dass bald einem Töurchen mit Hund nichts mehr im Wege steht. 

Braver Hund!






Seiner Pfote geht es übrigens gut! Die Tierärztin sagte, Salzwasser sei kein Problem, und tatsächlich macht es ihm nix aus.