Donnerstag, 23. März 2017

Hundeglück am Punta Braccetto

Jetzt müssen wir uns sputen. Durch unseren verlängerten Aufenthalt in Licata, liegt heute der Weg bis Brucoli vor uns, denn: unsere Freunde Sonja & Klaus kommen abends in Palermo an und wir haben uns in Brucoli verabredet.

Also, los geht's. Unterwegs machen wir mehrer Pausen, die erste am Punta Braccetto, hier steht Vreni - ihr ist eine trächtige Hündin zugelaufen, die Kleinen sind inzwischen da. Wie goldig. Und wie schön, dass sich Vreni drum kümmert. 


Mittlerweile krabbeln die Kleinen rum und Vreni hat für alle Welpen ein Zuhause gefunden, der kleine Braune bleibt bei ihr. Das freut uns sehr, ein Happy End in dem hier so oft doch eher traurigen Hundedasein. 

Wir sind jedenfalls sofort an Bella und Max' acht Geschwister erinnert! Auch wir konnten damals alle Welpen vermitteln, schade, dass man nicht weiß, was aus ihnen allen geworden ist:

Suchbild: welcher ist Max?


Dienstag, 21. März 2017

... und nochmal Licata

Obwohl der kleine Stellplatz mitten in der Stadt etwas laut ist, können wir uns doch noch nicht trennen und bleiben einfach einen weiteren Tag. Das Wetter ist schön, da macht Rollerfahren Spaß und wir erkunden etwas die Umgebung der Stadt. Westlich und hoch über dem Strand eröffnen sich tolle Ausblicke auf CAPELLAs alte Heimat.






Montag, 20. März 2017

Licata

Eigentlich war es jetzt nicht vorgesehen, aber spontan machen wir doch Station in unserem geliebten Licata.

Wir stellen den OCEVI auf den zentral gelegenen Stellplatz, laden den Roller ab und genießen einfach die Stadt und ihr quirliges Leben, "unsere" Plätze, "unsere" Leute ...

Abends haben wir anlässlich unseres heutigen Hochzeitstags Lust, essen zu gehen. Das Problem: montags haben fast alle Restaurants Ruhetag. 

Sagt ich gerade "Problem"? Die Lösung ist wieder einmal sehr sizilianisch: Wir fragen den freundlichen Besitzer des Fai-da-te-Ladens, und noch während er uns erklärt, wo wir möglicherweise ein geöffnetes Lokal finden, springt uns vom fliegenden Fischhändler jemand zur Seite. Wir sollten ihm folgen, er habe gerade dorthin Fisch geliefert, man esse sehr gut. 

Er sprach's, schnappt uns bei der Hand und läuft los. Nach wenigen Schritten bleibt er stehen ... und klingelt an einer verschlossenen Tür. Der Gastwirt öffnet uns und heißt uns herzlich willkommen! 

Etwas überrumpelt von allem lassen wir uns nieder und hören uns an, was die Küche zu bieten hat. Es läuft uns das Wasser im Mund zusammen und wir geben grünes Licht. 

Es folgt ein kulinarisches Highlight am anderen, wir lernen heute Abend tatsächlich noch Neues der sizilianischen Küche kennen und sind rundum begeistert! 

Bloss, dass wir die einzigen Gäste sind und auch den ganzen Abend bleiben, ist etwas komisch, klärt sich aber auf: eigentlich habe er montags geschlossen, so der Wirt. Das ist ja ein Ding - ich komme mir fast vor wie in einem dieser Hollywoodfilme, wenn der Held seiner Angebeteten ein ganzes Restaurant für das romantische Candlelight Dinner reseviert. Ein Kerzchen brannte auf unserem Tisch auch ...




Preislich liegt dieses Ristaurante im etwas höheren Segment, aber es war jeden einzelnen Bissen wert. Daher von uns: uneingeschränkte Empfehlung!





Sonntag, 19. März 2017

Siculiana Marina

Wir legen einen Fahrtag ein und landen nachmittags in Siculiana Marina. Hier ist alles unverändert ruhig, nur am Sonntag lockt das schöne Wetter viele Italiener ans Meer - die Vespas eröffnen offenbar die Saison: ein ganzer Club rollt vorbei, eine schöner als die andere, zusammen bestimmt 100 Stück!


Ansonsten sind wir bis auf die hier wildlebenden Hunde allein. Birdy grüßt Birgit:







Samstag, 18. März 2017

In der Zwischenzeit in Genua

Birgit und Ralf sind inzwischen mit der Fähre gut in Genua angekommen.

Sie werden vom ACE in Empfang genommen und zunächst für die Nacht in ein Depot geschleppt. Es gibt sicher schönere Stellplätze ...


Anderntags geht es in eine nahe gelegene Werkstatt. Beidseitig werden Radbremszylinder, Bremstrommel und Bremsbacken erneuert. Die Rechnung wird leider vierstellig. Mist.


Doch dann sind sie wieder flott und nach einer weiteren Übernachtung auf dem St. Gotthard erreichen Birgit & Ralf wohlbehalten die Heimat. 

"Es war schön mit Dir, Bitgit! Gerne wieder - auch -langsamer- !"



(Fotos von Ralf)


Waschtag

Wir sind überfällig: es hat sich ein ordentlicher Wäscheberg angehäuft. Wir erinnern uns an einen gepflegten Self-Service Waschsalon in Trapani und fahren dort hin.

Wir finden ihn auf Anhieb, von den drei Maschinen funktioniert allerdings nur eine, das macht die ganze Sache etwas langwierig.

Zum Trocknen fahren wir nach Birgi Novo. Da uns auf Freistehplätzen das dekorative Drapieren der Wäsche "vor der Haustüre" nicht liegt, und angesicht der Menge nicht alles in die Dusche passt, sieht es vorübergehend bei uns gemütlich aus. In der Sonne und mit ein bißchen Durchzug ist aber alles ruck zuck trocken.





Donnerstag, 16. März 2017

Balestrate

Hier haben wir vor guten sechs Wochen unsere Sizilienreise begonnen. In der Zwischenzeit haben die heftigen Nordwinde der letzten Tage den Strand "geputzt": alles, was beim letzten Mal verstreut lag, türmt sich jetzt direkt vor der Promenade.

Das Wetter ist traumhaft, also haben wir keine Lust weiterzufahren, wir bleiben.

Petra & Gunther hingegen verabschieden sich nun endgültig - für sie wird es Zeit, die Heimreise über das italienische Festland anzutreten.



"Gute Reise, Ihr Lieben! Noi siamo securo, voi tornate a bella Sicilia!"

... und schwups sind wir alleine ...


Mittwoch, 15. März 2017

DAS hätte nicht sein müssen

Er ist also plötzlich da, der Tag des Abschieds. Unsere kleine Reisegemeinschaft löst sich auf: nach dem Frühstück machen sich Birgit und Ralf auf den Weg nach Palermo, für abends ist ihre Fähre nach Genua gebucht. Auch Petra & Gunther verabschieden sich, sie fahren weiter auf ihrer Sizilienrundreise, also zunächst auch Richtung Palermo. Wir hingegen haben vor, noch ein/zwei Tage in Macari zu bleiben und dann in zügigen Schritten an die Südost-Ecke Siziliens zurückzukehren.

Auf einmal sind wir also allein, ein ganz neues Gefühl auf der diesjährigen Tour ...

Wir laden die Fahrräder aus und radeln in das nahe gelegene Örtchen Casteluzzo, um ein paar kleinere Einkäufe zu erledigen. 

Kaum sind wir unterwegs, da erreicht uns von Birgit folgende Nachricht:

"Hat gerade einen Schlag gegeben, etwas qualmt und wir stehen auf der Autobahn!"

Ach Du Schande! Es qualme am Hinterrad auf der Beifahrerseite, das Rad bzw. die Felge seien heiß ...

Petra & Gunther sind sehr viel näher bei Birgit & Ralf, lieberweise fahren sie sofort zu ihnen. Gunther ist technisch sehr versiert und hat nahezu alles an Werkzeug dabei. Er demontiert das fragliche Rad - Ergebnis und nächste Nachricht von Birgit:

"Bremsbeläge komplett weg, Radlager kaputt"


Oh nein ...!

Mittlerweile sind wir mit den Fahrrädern zurück am OCEVI und haben zusammengepackt. Natürlich setzen wir uns jetzt nicht gemütlich in die Sonne, sondern fahren zu den anderen. Sie stehen rund 50 Kilometer vor Palermo.

Als wir bei ihnen eintreffen, ist das Rad bereits wieder montiert und inzwischen abgekühlt. Wir beschließen, den Versuch zu wagen und vorsichtig nach Palermo weiter zu fahren, Petra & Gunther hingegen verabschieden sich erneut, sie fahren Balestrate an. "Vielen Dank für Eure Hilfe!"

Birgit & Ralf und wir also zurück auf die Autobahn und langsame Fahrt nach Palermo. Bremswirkung ist noch vorhanden, strapazieren tun wir die Bremsen natürlich so wenig wie möglich. 

Wir kommen gut an, fahren von der Autobahn ab und - so schnell haben wir nicht geguckt - da haben wir uns auch schon verfranzt und geraten so richtig  mitten hinein in das palermitanische Chaos! Enge und winklige Straßen, Verkaufsstände beidseits der Fahrbahn, kreuz und quer parkende Autos, Motorroller von rechts, von links, von überall, wegweisende Hinweisschilder Fehlanzeige, Einbahnstraßen zwingen uns immer wieder zu Richtungsänderungen ... Aber: näher dran kann man Palermo nicht erleben! Birgit hinter uns im Schlepptau findet das verständlicherweise im Augenblick gar nicht lustig ...

Es dauert etwas, aber wohlbehalten erreichen wir den Fährhafen. Telefonisch klären wir jetzt die Situation mit dem ACE, Hilfe warte bei Ankunft in Genua, heißt es.

Mehr können wir für Birgit & Ralf an dieser Stelle nicht tun und so verabschieden uns noch einmal.

Wir wollen nicht in Palermo stehen bleiben, sondern fahren wenige Kilometer zurück an den Strand von Balestrate und -tadaaa- stehen in Gesellschaft von Petra und Gunther! Dies gibt wohl ein Abschied auf Raten ...

Jedenfalls hätten wir alle unserer Birgit einen sehr viel schöneren Urlaubsabschuss gewünscht und hoffen nun, dass sie & Ralf eine gute Überfahrt haben - und dass in Genua mit der Reparatur alles reibungslos klappt! 

Toi, toi, toi !




Dienstag, 14. März 2017

Macari - Time to say goodbye

Unser Konvoi fährt weiter Richtung Palermo, natürlich dürfen wir dabei unseren persönlichen Lieblingsplatz nicht auslassen: Macari.

Zwei letzte Tage verbringt unser kleine Reisegemeinschaft hier, fünf Wochen waren wir nun zusammen, jetzt trennen sich unsere Wege. Während wir noch Zeit haben, müssen Birgit, Petra & Gunther nach Hause.

Ein letztes Kaffeetrinken ...


Ein letzter gemeinsamer Sonnenuntergang ...



Und schon ist der Abreisetag da.





Sonntag, 12. März 2017

Benvenuto a Sicilia!

Unser Ralf ist da! Wir verbringen den ersten Abend alle zusammen in Birgi Novo. Das Wetter meint es gut mit uns, es ist der erste Abend, der uns mit Temperaturen lockt, den Sundowner heute mal im Freien zu genießen.




Die Stimmung bei der im Westen im Meet versinkender Sonne könnte schöner nicht sein ... während im Osten der Vollmond aufgeht, und es leider doch wieder zu frisch wird, noch länger draußen zu sitzen.