Mittwoch, 19. April 2017

Sooo süss ...!

Nach unserem Aufbruch machen wir bei Vreni & Jean Pierre auf eine Tasse Kaffee  Halt. "Ihre" sieben Welpen sind groß geworden, einer ist süßer als der andere!

Willi ist sichtlich erleichtert, dass Vreni für alle sieben und auch für die Mama bereits ein Zuhause gefunden hat. Im Umkehrschluss heißt das, dass Vreni & Jean Pierre bald mit neun Hunden auf Reise gehen, ein Abstecher nach Sardinien ist dabei auch noch geplant. 

Alle Achtung! Das gibt "Programm"! Wir sind sehr gespannt, wie es ihnen dabei ergeht.







Montag, 17. April 2017

Buona Pasquetta

Anders als in Deutschland wird in Italien nur der Ostersonntag (pasqua) und noch wichtiger, der Ostermontag (pasquetta) gefeiert.

Zu letzterem sind wir eingeladen, mit Luise & Luigi zu grillen. Natürlich sind die beiden nicht alleine, die Familie und Freunde sind auch da - vier Generationen feiern zusammen Ostern! 

Der Grill wird befeuert und wahre Berge an Fleisch und Würstchen landen auf dem großen Rost, Luise hat leckere Beilagen gezaubert, auf Wunsch haben wir Willis bereits bekannten deutschen Kartoffelsalat dabei. Zu guter Letzt warten noch zwei Obstböden und eine Torte .... Wer soll das alles essen?!




Wir verbringen einen schönen Nachmittag bei Luise und Luigi. Das Wetter hat freundliche Temperatur im Gepäck, wir können draußen sitzen bis die Sonne sich dem Horizont nähert. 

Als wir uns verabschieden, haben wir eine kleine Träne im Knopfloch - wir werden die Tage weiterziehen und während dieses Sizilienbesuchs erst einmal nicht wieder kommen. 

"Vielen lieben Dank für die netten Stunden! Bleibt gesund, bis wir wieder da sind!"


Freitag, 14. April 2017

Wir können uns nicht losreißen: Maganuco

Das Nach vier Tagen kehren wir zurück nach Maganuco - einer unserer Lieblingsplätze in dieser Gegend.

Ostern steht vor der Tür. Das Wetter ist toll, wir genießen den Strand, die Sonne und das Meer. Außer, dass wir ein paar Tage einfach nur die Seele baumeln lassen, passiert dieser Tage nicht wirklich viel ...

Ach doch: wir genießen natürlich das Meer nicht nur optisch, sondern auch auf dem Teller :-)


Über die Osterfeiertage füllt sich der kleine Parkplatz mit italienischen Wohnmobilen und vielen dazugehörigen Kindern. Es wird lebhaft, aber alle sind nett, und wir mögen es ja, das bunte italienische Treiben ...





Montag, 10. April 2017

Auguri in Marzamemi

Wir haben in Messina gesehen, was wir sehen wollten, und bereits am nächsten Tag geht die Reise rückwärts.

Abends landen wir in Marzamemi. Wir stehen im Hafen und feiern Willis Geburtstag mit Guglielmo und den Jungs der Marina - es ist nicht der erste Geburtstag, den wir hier verbringen, von Guglielmo gibt es sogar extra eine Geburtstagstorte - wie lieb!



Wir bleiben ein paar Tage in Marzamemi, nutzen die Gelegenheit des Waschsalons in Pachino, unternehmen Streifzüge mit dem Roller durch die nähere Umgebung und zu Fuß durch Marzamemi selbst, sehen natürlich dabei Bella (Max' Mama) wieder, und sitzen immer wieder mit Guglielmo auf dem "Rentnerbänkchen" vorm Büro in der Sonne - und all das fühlt sich wie jedes Mal nach einem kleinen Stückchen "Zuhause" an ...


Sonntag, 9. April 2017

Ausflug nach Messina

Wir vertreiben uns die Kurzweil und beschließen einen spontanen Ausflug nach Messina an die Nordostspitze der Insel.

Als Fahrstrecke empfiehlt sich am bequemsten die Autobahn "von Tür zu Tür" - wobei wir allerdings ein bißchen verdrängt haben, dass es sich um eine sizilianische Autobahn handelt, deren Zustand sich nicht immer mit unseren heimischen Trassen vergleichen läßt. Tatsächlich ist die Fahrbahn auf den letzten 50 Kilometern derart desolat und schlecht, dass wir es fast schon frech empfinden, ausgerechnet auf diesem Stück Maut zu verlangen, obwohl die restlichen Strecken in Sizilien kostenfrei zu befahren sind.

Wie auch immer, wir holpern uns durch, finden mitten in der Stadt einen tollen Parkplatz direkt am Wasser, der sich nachts als überraschend ruhig herausstellt.

Warum wir in Messina sind und was wir uns hier angucken (außer den Blick über die Strasse von Messina auf das nahe gelegene Festland Italiens), das verraten wir an anderer Stelle ...




Montag, 3. April 2017

Maganuco

In Maganuco ist nix los, außer dass schon wieder der Strand geputzt wird. Fleißig, fleißig! Anfangs steht noch ein anderer Camper hier, doch dann fährt auch dieser weiter und wir stehen allein. Uns macht das aber nichts.



Während es hier zwischendurch mal regnet, scheint doch überwiegend die Sonne.

Sonja und Klaus sind mittlerweile in Macari und haben es dort leider nicht so gut: seit zwei Tagen sitzen sie im Dauerregen ... in einem VW Bus ist das natürlich nicht so sehr bequem, mal ganz abgesehen davon, dass die erträumten Sonnenuntergänge natürlich  sprichwörtlich ins Wasser fallen. Schade.

Nachdem die Wetterprognose für die kommenden Tage an der Nordwestseite keine Besserung verspricht, fahren die Beiden kurzerhand nach Palermo, ergattern ein Fährticket und verlassen Sizilien ein paar Tage früher als geplant. 

Nochmal schade, aber durchaus nachvollziehbar.



Freitag, 31. März 2017

Hundegedöns

Eigentlich gefällt es uns am Punta Ciriga so gut, dass wir gerne noch ein paar Tage bleiben würden, aber ...

Eine kleine herrenlose Hündin hat sich den Stellplatz als Heimat erkoren und ist derzeit leider heiß ... im Schlepptau vier willige Rüden, von denen keiner dem anderen was gönnt und es somit ein ständiges Gerangel um die Dame des Herzens gibt, Dauergeknurre ist angesagt und Max, dem wir zwar das "Können", aber offenbar nicht das "Wollen" genommen haben, ist ebenfalls ziemlich aufgeregt. Und weil sich das Rudel dauernd um oder unter unserem WoMo rumdrückt, ist das ganze ziemlich nervig, vor allen Dingen nachts.

Kurzerhand packen wir nach Sonjas & Klaus' Aufbruch ebenfalls zusammen und fahren wenige Kilometer weiter nach Maganuco.

"A Rua is ...!"





Plötzlicher Abschied

Ehe wir uns versehen sind die Tage ins Land gegangen und Sonja & Klaus bereits länger als eine Woche hier. Insgesamt haben sie dieses Mal nur 14 Tage Zeit, und so kommt dann irgendwie der Tag des Abschieds sehr plötzlich. Sie möchten sich entlang der Südküste noch die "Scala dei Turchi" ansehen und in Macari noch die letzten Tage schöne Sonnenuntergänge genießen, die hier im Südosten der Insel zugegebenermaßen etwas zu kurz kommen.

Also statten wir die Zwei mit allen nötigen Routen, Informationen und Koordinaten aus, und schwups, sind sie weg und wir allein ...

"Es war sehr schön mit Euch, wir hoffen, "unser" Sizilien hat Euch bisher gefallen, auch wenn's im Schnelldurchgang war! Gute Reise und noch schöne Tage!"

Bei letzterem sollen wir leider irren ...




Donnerstag, 30. März 2017

Das süße Nichtstun

Alle vier genießen wir die Zeit, die Sonne und gutes Essen, sei es Willi's inzwischen legendärer Pulposalat, Miesmuscheln in Weißwein oder Klaus' feuriger Goulasch, es kann keiner sagen, es ginge uns schlecht!



Mit dem Roller fahren Willi und ich mal nach Marzamemi, während Sonja & Klaus in Porto Palo einen Platz suchen, von dem aus sie mal Tauchen gehen können. Leider entpuppt sich dieses Unterfangen als nicht machbar. Zum einen ist das Gewässer überall zu flach und dort, wo es ginge steht gerade Welle drauf und würde das Ein- und Aussteigen sehr unbequem gestalten. Schade.


Dienstag, 28. März 2017

Punta Ciriga

Unser nächster Anlaufpunkt ist der kleine Stellplatz C.V.S.M. am Punta Ciriga wenige Kilometer östlich von Pozzallo. Wir kennen den Platz bisher auch nur vom Vorbeifahren, gestanden haben wir hier noch nicht. 

Man steht direkt - und ich meine: direkt - am Strand, es gibt alles, was man braucht: Dusche, WC, Strom und sogar einen überdachten Gemeinschaftsraum - alles sehr einfach, aber zweckmäßig und sauber.

Sofort gefällt es uns gut dort, auch Sonja & Klaus sind begeistert. 

"Hier ist es schön, hier bleiben wir!"

Gesagt, getan. Stühlchen raus!


Spaziert man den Strand entlang, kommt man nach wenigen Metern an den eigentlichen Punta Ciriga. Hier sieht es sieht es aus wie an der Algarve, nur viel kleiner natürlich, aber genauso schön, die abendliche Sonne verleiht dem ganzen zudem einen besonderen Glanz.




Max findet es auch toll hier. Entgegen seiner Gewohnheit geht er sogar mal ins Wasser ... und anschließende Tollerei im Sand ergibt folgendes Resultat : 

"Guck mal, Frauchen! Ich hab die Haare schön!"